Walderneuerung und Waldpflege – weil Aufforstung Zukunftssicherung heißt.
Der Klimawandel stellt die Forstwirtschaft vor eine zentrale Aufgabe: den Wald fit für die Zukunft zu machen. Gesunde Zukunftswälder sichern Lebensräume für Menschen, Tiere und Pflanzen, speichern große Mengen CO₂ und liefern den nachwachsenden Rohstoff Holz. Der Schlüssel dazu liegt in nachhaltiger Forstwirtschaft und dem gezielten Umbau zu klimaresilienten Mischwäldern – Wälder, die vital, widerstandsfähig und artenreich sind.
Durch Aufforstung und Wiederaufforstung lassen sich mehrere ökologische Herausforderungen gleichzeitig angehen. Weil jeder gepflanzte Baum dabei hilft, CO2 abzubauen und eine Wiederbewaldung dazu beiträgt, degradierte Lebensräume wiederherzustellen, die bestehende Biodiversität zu schützen und potenzielle Schäden durch Hochwasserfluten einzudämmen. Viele gute Gründe, dem Themenkomplex Walderneuerung und Waldpflege auf der INTERFORST einen wichtigen Stellenwert einzuräumen.
Ob Flächenvorbereitung, Vermehrungsgut, Bodenmelioration oder Kultur- und Jungbestandspflege: Walderneuerung und Waldpflege sind teilweise sehr aufwendig, aber zugleich von großer wirtschaftlicher und kultureller Bedeutung. Wie lässt sich eine Fläche mit einer bestimmten Zielsetzung optimal bepflanzen? Welches Vermehrungs- und Saatgut ist am besten geeignet? Wie gelingen Aufforstung und Pflanzung trotz Trockenperioden und anderen klimatischen Herausforderungen? Was macht eine ideale Jungbestandspflege aus? Wie können sich Förster und Försterinnen bei ihrer Arbeit durch digitale Tools unterstützen lassen? Antworten sowie bewährte und innovative Lösungen - erhalten Sie auf der führenden Messe INTERFORST. Unsere Messe zur Aufforstung besitzt folgendes Themenspektrum:
Gesunder Zukunfswald
Übrigens: Auch unser Leitthema "Gesunder Zukunfswald" setzt sich intensiv mit der Frage auseinander, wie wir den Wald fit für die Zukunft machen.
Mehr erfahrenFlächenvorbereitung
Eine perfekt vorbereitete Fläche ist die Grundlage für einen gesunden und kräftigen Wald. Bei der Erschließung neuer Aufforstungsareale muss vor allem die Flächenräumung extrem sorgsam vonstattengehen. Zum Einsatz kommen dabei zum Beispiel das Bräcke-Mounder-Verfahren sowie diverses Gerät wie Bagger und Schlegelmulcher. Digitales Flächenmanagement macht die Arbeit effizienter, planbarer, nachhaltiger und transparenter.
Forstliches Vermehrungsgut, Saat und Pflanzung
Bei der Walderneuerung und Waldverjüngung sind Art und Qualität des Vermehrungsguts ausschlaggebend. Die Wachstumseigenschaften eines Baums müssen perfekt auf die vorherrschenden Umweltbedingungen wie Klima und Boden abgestimmt sein. Genauso wichtig: Der Kauf von korrekt gekennzeichnetem Vermehrungsgut bei einem Händler Ihres Vertrauens. Nur so kann sichergestellt werden, dass die gepflanzten Bäume keine genetischen Schäden aufweisen. Zudem sind bei der Förderung von Aufforstungsflächen die vorgeschriebenen Herkünfte der Bäume einzuhalten.
Bodenmelioration und Düngung
Bodenmelioration und Düngung spielen in der Forstwirtschaft eine wichtige Rolle – insbesondere zur Sanierung degradierter Waldböden, zur Verbesserung der Ertragsfähigkeit auf nährstoffarmen Standorten und zur Ausgleichung von Umweltbelastungen wie saurem Regen. Anders als in der intensiven Landwirtschaft handelt es sich im Wald meist um langfristige, gezielte Maßnahmen, die die Bodenfruchtbarkeit stärken und die Stabilität des Ökosystems fördern.
Kultur- und Jungbestandspflege sowie Wertastung
Um Forstflächen für zukünftige Generationen zu erhalten, ist eine regelmäßige Waldpflege unerlässlich – vor allem auch in Hinblick auf die Folgen des Klimawandels. Dazu gehören zum Beispiel die richtige Baummischung und der konsequente Schutz des Jungbestands vor Wild und anderen Tieren. Um nachwachsenden Beständen Platz für einen stabilen Wuchs zu schaffen, muss unter Umständen die Stammzahl reduziert werden.
Dominanterer Baumbestand weicht bei Bedarf zugunsten schwächerer Arten, sprich: Mischwälder werden gefördert. Für die spätere Baumernte und gute Verkaufspreise ist die astfreie Qualität enorm wichtig. Deshalb sollte die Wertastung bereits in jungen Jahren erfolgen. Moderne Forsttechnik erleichtert die Kultur- und Jungbestandspflege, steigert die Effizienz und schützt dabei die jungen Bäume durch präzises Arbeiten. Die INTERFORST informiert über akkubetriebene, ergonomische Handgeräte sowie teilmechanisierte Verfahren